Der Code-Editor

Für die Leser zu Hause: Dieses Kapitel wird im Video Installing Python & Code Editor behandelt.

Gleich geht's los! Du wirst deine erste Zeile Programmcode schreiben! Daher ist es jetzt an der Zeit, einen entsprechenden Editor herunterzuladen!

Hinweis Wenn du ein Chromebook benutzt, dann überspringe dieses Kapitel und folge den Chromebook Installations-Anweisungen. Deine Cloud-IDE (PaizaCloud Cloud IDE oder AWS Cloud9) enthält einen Code-Editor und wenn du eine Datei in deiner Entwicklungsumgebung öffnest, wirst du automatisch den Editor benutzen.

Hinweis: Es kann sein, dass du diesen Schritt bereits in dem Kapitel "Installation" erledigt hast. In diesem Fall kannst du direkt zum nächsten Kapitel übergehen!

Es gibt viele verschiedene Editoren. Welcher für dich am besten ist, ist weitestgehend Geschmackssache. Die meisten Python-Programmiererinnen verwenden komplexe, aber extrem leistungsfähige IDEs (Integrated Development Environments), z. B. PyCharm. Für Anfängerinnen sind diese jedoch weniger gut geeignet. Unsere Empfehlungen sind ebenso leistungsfähig, aber viel einfacher zu bedienen.

Unsere Vorschläge siehst du unten. Aber fühl dich ganz frei, deine Trainerin zu fragen, was ihre Vorlieben sind - wenn sie sich mit dem Editor auskennt, wird es leichter sein, Hilfe zu erhalten.

Gedit

Gedit ist ein kostenloser Open-Source-Editor. Es gibt ihn für alle Betriebssysteme.

Du kannst ihn hier herunterladen

Sublime Text 3

Sublime Text ist ein sehr beliebter Editor, nutzbar für einen kostenlosen Testzeitraum. Er ist einfach zu installieren und zu verwenden, und er ist für alle Betriebssysteme verfügbar.

Du kannst ihn hier herunterladen

Atom

Atom ist ein weiterer beliebter Editor. Er ist gratis, Open-Source und für Windows, OS X und Linux verfügbar. Atom wird von GitHub entwickelt.

Du kannst ihn hier herunterladen

Warum installieren wir einen Code-Editor?

Vielleicht wunderst du dich, warum wir so spezielle Code-Editor-Software installieren, statt einfach etwas wie Word oder Notepad zu benutzen.

Erstens muss Code "plain text" (unformatierter Text) sein. Das Problem mit Programmen wie Word und Textedit ist, dass sie nicht "plain text" sondern "rich text" (mit Schriftarten und Formatierungen) produzieren und besondere Formate wie RTF (Rich Text Format) verwenden.

Ein weiterer Grund ist, dass Code-Editoren (bisweilen auch Programmier- oder Text-Editoren genannt) auf das Bearbeiten von Programm-Code spezialisiert sind und Funktionen aufweisen, die normale Textverarbeitungen nicht haben. Beispielsweise sogenanntes "Syntax-Highlighting", also farbliches Hervorheben bestimmter Code-Stellen, oder auch das automatische Schließen von Klammern und vieles mehr.

Einiges davon werden wir später in Aktion sehen. Glaub uns: es wird nicht lange dauern, bis du deinen Code-Editor nicht mehr missen möchtest. :)

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